Veröffentlicht in Gottesdienst, Hamburg, Jugend | Kommentar schreiben »
Du weißt nicht, was du deinen Kindern zu Weihnachten schenken sollst? Du hast auch kaum noch Zeit? Diese Ideen können dir vielleicht weiterhelfen:
Ein bisschen zu verwöhnt??
Achtung SARKASMUS!
Veröffentlicht in Privat | Kommentar schreiben »
Am Samstag hat eine Nachricht den Profifußball erneut Überschattet und drängt wieder dazu viele Faktoren im Sport zu hinterfragen bzw. zu überdenken. Babak Rafati, Bundesliga Schiedsrichter, hat versucht sich das Leben zu nehmen. Die Gründe dafür sind nicht bekannt.
Zur Zeit wird viel über die Motive spekuliert. Der Druck als Schiedsrichter, der sowohl intern aus dem Leistungdsdruck erwächst, Rafati wurde im Jahr 2011 nicht mehr als Fifa Schiedsrichter vom DFB gemeldet, als auch von der öffentlichen Seite, 3x hintereinander wurde er zum schlechtesten Schiedsrichter der Bundesliga gewählt, mögen Motive sein oder zumindest aber Indikatoren die eine persönliche innere Situation verstärkt haben könnten. Einige Stimmen sprechen auch schon über mögliche Konsequenzen. Die Belastung der 21 Bundesligaschiedsrichter sei so hoch, da sie jede Woche zum Einsatz kämen, daher solle man die Schiedsrichteranzahl in der Bundesliga erhöhen.
Es ist gut über Konsequenzen nachzudenken, auch darüber das Umfeld der Profi Schiedsrichter und auch Fußballer möglichst ganzheitlich zu gestalten. Spätestens bei Robert Enke wurden viele Fußballvereine dafür sensibilisiert auch professionelle Beratung ihren Spielern in ihrem Verein in Form von Psychologen, Psychotherapeuten und Seelsorgern zur Verfügung zu stellen oder gleich in das Team zu integrieren, also anzustellen. Das dieser Weg der Prävention ein Vernünftiger Weg ist, der auch in dem Schiedsrichterwesen dringend von Nöten wäre, wurde nun diesen Samstag erneut tragisch deutlich.
Spieler, Trainer, Schiedsrichter und andere Aktiven und Verantwortliche brauchen nicht immer die Begleitung eines Seelsorgers. Doch sie brauchen immer die Möglichkeit auf einen Seelsorger zugreifen zu können. Eine Person die absolute Schweigepflicht hat. Bei der ein vertrauliches Gespräch nicht an einen Trainer, Präsidenten, Schiedsrichterobmann oder andere Personen weiter getragen wird. Seelsorgerliche Gespräche sind nicht erst in Krisen Zeiten eine enorme Entalstung. Containment ist eine extientiell wichtige Form von Problembewältigung. Sorgen und Fragen abzugeben, zu reflektieren und einen Umgang damit zu finden brauchen professionelle Begleitung. Dies sollte im professionellen Fußball mehr erkannt werden. Es geht immer um Körper, Geist und Seele. Denn es handelt sich immer um ganzheitliche Menschen und nicht einfach nur um Fußballspieler, Schiedsrichter oder Trainer.
Veröffentlicht in Gesellschaft, Pastor, Sport | 1 Kommentar »
Als ich im Sommer in Kroatien auf Urlaub war, habe ich das Buch „Prinzip Menschlichkeit“ von Joachim Bauer gelesen. Aufgrund neuer neurologischer Erkenntnisse zeigt Prof. Dr. Bauer, dass Charles Darwin in einigen Punkten seines Menschenbildes falsch lag. Der von Darwin geprägte Begriff „war of nature“ (Krieg der Natur) bei der Kampf und Auslese Grundlage der Überlebens ist, teilt Bauer nicht. Er kommt zu dem Schluss, dass der Mensch zutiefst auf Kooperation angelegt ist und eben nicht auf Konkurrenz (der Stärkere setzt sich durch). Bauer versteht es ein komplexes Thema verständlich und anschaulich zu beschreiben und seine Schlussfolgerung für Wirtschaft und Gesellschaftliches zusammenleben zeigen zutiefst christliche Parallelen.
Sein Buch hat mich so sehr insperiert, dass ich nicht umher kam dies in einer meiner Predigten einzubauen. Jesaja spricht von einem Gandenjahr des Herrn (in Jesaja 61,1-3). Diese Stelle zitiert Jesus als er seinen Dienst beginnt in Lukas 4,18-19. Das Gnadenjahr gründet auf das Erlassjahr aus 3. Mose 25,1-24 bzw. 5. Mose 15,1-11. Hier wird von dem Erlass sämtlicher Schulden gesprochen, um den Armen aus ihrer auswegslosen Situation zu helfen. Dieses Prinzip hat Gott schon sehr früh den Menschen nahe gelegt, findet jedoch heute in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft so gut wie keine Anwendung.
Was hinter dem Erlassjahr steht und was das mit dem Buch „Prinzip Menschlichkeit“ zu tun hat, darum geht es morgen in meiner Predigt.
Am Samstag, den 05.11.2011 um 11:00 Uhr, ist dies das Thema meiner Predigt: “Prinzip Menschlichkeit”. Der Gottesdienst findet in der Adventgemeinde Grindelberg in Hamburg statt (ab 10:00 Uhr Gottesdienstbeginn).
Grindelberg 15
20144 Hamburg
Veröffentlicht in Gottesdienst, Lesenswert, Predigt | Kommentar schreiben »
Es ist zwar schon ein Weichlchen her, aber ich habe gerade das Bild wiederentdeckt. Am 22.08.2011 war ich mein erstes Mal im Millerntorstadion und habe das Spiel FC St. Pauli gegen MSV Duisburg gesehen. St. Pauli hat damals in den Schlusssekunden der Nachspielzeit das 2:1 Siegtor geschossen. Mein Kumpel wollte schon früher gehen. Zum Glück sind wir geblieben! Früher zu gehen empfinde ich eh als ein unding. Dann soll man doch lieber das Spiel im TV sehen.
Der genialste Nebenschauplatz war übrigends der Himmel. Gegen Ende der 1. Halbzeit gab es einen Hammer Sonnenuntergang (das Bild wurde nicht bearbeitet!!). Das war wirklich ein traumhafter Stadionbesuch!
Veröffentlicht in Hamburg, Privat | Kommentar schreiben »
Heute fand um 11:00 Uhr im Herrensaal der St. Petri Kirche die Pressekonfernz zur Nacht der Kirchen statt, die diesen Samstag, den 17. September 2011 in 130 Kirchen in Hamburg stattfinden wird. Propst Jürgen F. Bollmann, Erzbischof Dr. Werner Thissen und Pater Martin Löwenstein SJ (ACK Vorsitztender) betohnten das diesjährige Motto der Nacht der Kirchen „wunderbar“, das aus dem Psalmwort 139,14 stammt: „Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.“
Die Geburt sei bereits das größte Wunder und die Geburt Jesu und sein Tod und seine Auferstehnung sind das Fundament der christlichen Glaubens. Gleichzeitig soll in dieser Nacht der Kirchen den Menschen gezeigt werden, obwohl so vieles was nicht wunderbar ist um uns herum geschieht, wie Kriege, Kriesen, Hungersnöte, der Blick für das wunderbare nicht verloren gehen soll. Auch wir sind wunderbar gemacht. Als eine Art Zeichen, als Segen, sollen daher die Besucher in der Nacht der Kirchen auch alle einen Button mit dem Wort „wunderbar“ erhalten. Desweiteren wurde die Kirchen- und Programmvielfalt am kommenden Samstag hervorgehoben. Als kleine Kostprobe trat der Chor „Gospeltrain“ auf und zeigte sofort, dass Musik ein wunderbares Geschenk ist. Es war wirklich ein Genuß dem Chor live zuzuhören.
Nach der Pressekonferenz trat „Gospeltrain“ auch noch vor St. Petri aus, so dass viele Passanten zuschauten und die Möglichkeit erhielten mit einem Banner, auf dem auch „wunderbar“ stand, Fotos von sich machen zu lassen und diese auch direkt kostenlos mitzunehmen.
Das Programm in der Adventgemeinde Grindelberg habe ich in dem Artikel „Nacht der Kirchen am 17. September 2011″ weiter unten aufgeführt.
Veröffentlicht in Hamburg, Kirche | Kommentar schreiben »




